Saunasteine sehen auf den ersten Blick vielleicht nach einem kleinen Detail aus. Tatsächlich können sie aber einen deutlichen Einfluss darauf haben, wie sich die Wärme und ein Aufguss in der Sauna anfühlen.
Dabei gibt es Saunaöfen, die mit einer großen Menge an Steinen gefüllt werden, während bei anderen Modellen nur eine kleinere Steinmenge vorgesehen ist. Aber bedeutet mehr Steine automatisch auch ein besseres Saunaerlebnis?
Nicht unbedingt. Beide Varianten haben ihre eigenen Vorteile.

Viele Saunasteine – für intensive Aufgüsse
Saunaöfen mit einem großen Steinvolumen können besonders interessant sein, wenn du Wert auf intensive und regelmäßige Aufgüsse legst.
Die Steine speichern während des Aufheizens viel Wärme. Beim Aufguss wird diese gespeicherte Wärme genutzt, um das Wasser zu verdampfen. Dadurch kann das Saunaklima bei mehreren Aufgüssen vergleichsweise stabil bleiben.
Vorteile vieler Steine:
- viel Wärmespeicher
- besonders interessant für regelmäßige Aufgüsse
- gleichmäßige Wärmeabgabe
- intensive Aufgüsse möglich
- angenehm für alle, die ein kräftigeres Saunaerlebnis bevorzugen
Je größer die Steinmenge ist, desto wichtiger ist allerdings, dass der Saunaofen auch dafür ausgelegt ist. Die Herstellerangaben zur maximalen Steinmenge solltest du deshalb immer beachten.
Wenige Saunasteine – schnell und unkompliziert
Bei Saunaöfen mit kleinerem Steinbehälter liegt der Fokus häufig stärker auf einem schnellen und unkomplizierten Aufheizen.
Weniger Steine müssen zunächst erwärmt werden. Das kann praktisch sein, wenn du deine Sauna hauptsächlich für normale Saunagänge nutzt und keine besonders großen oder häufigen Aufgüsse planst.
Vorteile einer kleineren Steinmenge:
- häufig schneller aufgeheizt
- weniger Steine müssen kontrolliert und gepflegt werden
- kompaktere Ofenbauweise möglich
- gut für normale Saunagänge geeignet
Allerdings kann eine kleinere Steinmenge auch bedeuten, dass die gespeicherte Wärme bei mehreren Aufgüssen schneller abnimmt.

Was ist beim Aufguss der Unterschied?
Hier wird der Unterschied zwischen den beiden Varianten besonders interessant.
Bei einem Ofen mit vielen Steinen wird das Wasser auf eine größere heiße Steinmasse verteilt. Dadurch kann auch bei mehreren Aufgüssen viel Wärme aus den Steinen genutzt werden.
Bei einem Ofen mit weniger Steinen steht dagegen weniger Wärmespeicher zur Verfügung. Das kann für gelegentliche Aufgüsse völlig ausreichend sein – bei mehreren intensiven Aufgüssen kann der Unterschied jedoch spürbarer werden.
Wie viele Steine braucht mein Saunaofen?
Eine allgemeingültige Menge gibt es nicht. Nicht die Leistung des Ofens allein entscheidet über die richtige Steinmenge.
Je nach Bauart kann ein Saunaofen unterschiedlich große Steinmengen aufnehmen. Deshalb solltest du dich immer an die Angaben des jeweiligen Herstellers halten. Auch die Anordnung der Steine ist wichtig: Sie sollten nicht einfach möglichst dicht hineingepackt werden, sondern so liegen, dass die Luft weiterhin gut durch den Ofen zirkulieren kann.
Du bist noch auf der Suche nach passenden Saunasteinen? In unserem Shop findest du verschiedene Saunasteine für unterschiedliche Saunaöfen.
Viele oder wenige Steine – was passt zu dir?
Viele Steine passen gut zu dir, wenn du:
- gerne intensive Aufgüsse machst
- Wert auf eine große Wärmespeicherung legst
- auch mehrere Aufgüsse hintereinander genießen möchtest
Weniger Steine können sinnvoll sein, wenn du:
- deine Sauna unkompliziert nutzen möchtest
- eher normale Saunagänge machst
- Wert auf ein schnelles Aufheizen legst
Unser Fazit
Mehr Steine sind nicht automatisch besser. Die richtige Steinmenge hängt immer vom Saunaofen und seiner Konstruktion ab.
Wenn du gerne intensive Aufgüsse machst, kann ein Ofen mit größerem Steinvolumen interessant sein. Für eine unkomplizierte Nutzung kann dagegen ein Ofen mit kleinerem Steinbehälter vollkommen ausreichen.
Am wichtigsten ist deshalb: Nicht nach der größten Steinmenge entscheiden, sondern danach, wie du deine Sauna tatsächlich nutzen möchtest.